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Interview mit Pascal Moll - Agile Consultant und Trainer für Testautomatisierung

Profilbild von Pascal Moll

Wie kam es dazu, dass Sie Trainer von Schulungen im IT-Bereich wurden?

Neue Themen im IT-Bereich sind faszinierend und abwechslungsreich. Etwas Neues zu lernen und auszuprobieren begeistert mich genauso, wie mein Wissen mit anderen Menschen zu teilen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. So ergab es sich, dass ich immer mal wieder die Rolle des Trainers übernahm und Schulungen zu neuen Themen oder Eigenentwicklungen hielt.

Welche Schulungen geben Sie?

Ich gebe derzeit die „ Behavior Driven Development (BDD) Testautomatisierung mit Cucumber“ und die Testautomatisierung mit Selenium“ Schulungen.

Sind Sie selbst auch zertifiziert?

Ja, ich besitze die Zertifizierung PSM 1, ISTQB® Certified Tester Foundation Level sowie ISAQB® Certified Professional for Software Architecture Foundation Level. Aktuell bin ich dabei mich auf das ISTQB Advanced Level Testautomation Engineer vorzubereiten.

Warum sind Zertifizierungen wichtig?

In der IT ist Einheitlichkeit nicht immer der Standard. Oft kommt es vor, dass verschiedenste Begriffe ein und das selbe Themengebiet beschreiben. Meiner Meinung nach können Zertifikate dabei helfen, ein gemeinsames und auch standardisiertes Vorgehen in vielen Prozessen zu schaffen. Für mich als Freiberufler sind Zertifikate besonders wichtig, da sie Akquise von Projekten vereinfachen.

Was begeistert Sie an Ihrem Job als Trainer am meisten?

Ich habe großen Spaß daran mir Schulungskonzepte auszudenken und Überlegungen anzustellen, wie ich den Teilnehmern den Lernstoff effektiv vermitteln kann. So kann ich auch gleichzeitig meine Praxiserfahrung teilen und verhelfe vielleicht dem ein oder anderen zu schnellerem Erfolg.

Welche war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Der Schritt in die Selbstständigkeit war mit Sicherheit eine der besten Entscheidungen. So habe ich die Flexibilität das zu tun was mir am meisten Spaß macht und auch die Projekte anzunehmen, die mich interessieren. Diese Flexibilität erlaubt es mir neben dem Projektgeschäft auch als IT-Trainer zu arbeiten.

Welche Erfahrungen haben Sie schon bei Seminaren gemacht?

Meine Erfahrungen sind bisher durchweg positiv. Beispielsweise der Workshop bei den Software Quality Days in Wien 2016. Ich hatte den Praxisteil des Workshops übernommen und eine Live Coding Session zur Test-Automatisierung mit Selenium veranstaltet. So konnte das Thema anschaulich und spannend (nach Angabe der Teilnehmer) vermittelt werden.

An welchen Projekten arbeiten Sie außerdem gerade?

Ich begleite derzeit eine große Transformation im IT Bereich eines Unternehmens, welches mehrere Rechenzentren besitzt. Hierbei entwickle ich u.a. Automatisierungssoftware, die Datenbestände aus Altsystemen nach SAP über die Benutzeroberfläche migriert.

Welche Tipps würden Sie Schulungsteilnehmern für eine erfolgreiche Zertifizierung bei Qytera geben?

Schulungen leben von der aktiven Mitarbeit der Teilnehmer. Ich kann jedem nur empfehlen oft Fragen zu stellen und Unklarheiten direkt zu beseitigen. Auch Beispiele aus dem eigenen Berufsleben helfen oft dem Verständnis der anderen Teilnehmer und sind eine willkommene Abwechslung für den Trainer.

Warum sollte man eine Schulung bei Ihnen als Coach besucht werden?

In meinen Schulungen achte ich auf eine ausgewogene Abwechslung von Theorie und Praxis. Ich berichte zum Einen von Themen, die ich so bei meinen Projekten kennengelernt habe und zum Anderen können die Teilnehmer nach jedem Themenabschnitt eigene Übungen durchführen um ihr erlerntes zu festigen. Mein Ziel ist es die Neugier der Teilnehmer zu wecken um das Erlernte direkt auszuprobieren.

Wie empfinden Sie die Atmosphäre bei Qytera?

Die Atmosphäre bei Qytera ist sehr familiär. Das Umfeld ist sehr kollegial und freundlich. Mit Qytera kann man gemeinsam an neuen Themen und Projekten arbeiten. Man hat stets ein offenes Ohr für neue Ideen.

Was sollten wir noch über Sie wissen?

Ich stelle mich nicht nur im Berufsleben neuen Herausforderungen. Auch in meiner Freizeit nehme ich oft an Hindernisläufen wie Tough Mudder, Strong Vikings und vergleichbaren Events teil. Neben Ausdauersport ist mir auch Ernährung sehr wichtig und habe sowohl Kraft- Ausdauersport als auch Ernährung zu meinen Hobbies gemacht.

Pascal Moll beim Strong Viking Hindernislauf Pascal Moll macht eine Liegestütze in einem Fitnessraum

Was sind aktuell die Themen und Trends, die Sie beschäftigen?

Derzeit Beschäftigen mich die nächsten Schritte nach BDD. Nach meiner Auffassung gibt es immer einen nächsten Schritt der unternommen werden kann um noch besser zu werden, so auch hier. Eine Möglichkeit ist das „Screenplay Pattern“, bei dem noch viel mehr auf die verschiedenen Benutzergruppen eingegangen werden kann.

Vielen Dank für das Interview Herr Moll!

Erfahren Sie mehr über Pascal Moll auf Xing.