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Podcast #27: Testprozesse verbessern in der Praxis mit TMMi

🕒 Hördauer: 71 Minuten

Handlungsmotive, Erfolgsfaktoren und die gezielte Beseitigung von Hindernissen sind für das Verbessern von Testprozessen in der Praxis wichtig, wobei das Thema in vielfältigen Formen angegangen werden kann. Mit viel Erfahrung in dieser Hinsicht erklärt Matthias Rasking im Dialog mit Markus, welche Vorgehensweisen sich in der Praxis bewährt haben. TMMi als das weltweit führende Modell für Testprozessverbesserungen gibt den Rahmen.

Hör' Dir hier den ganzen Podcast an:

 

 

Diese Themen erwarten Dich:

[00:33] Überblick über den Podcast

[00:33] Vorstellung Matthias Rasking

[03:38] Einstieg in das Thema Testprozessverbesserung

[04:41] Auswahl des Themas

[05:18] Zielgerichtete Herangehensweise

[06:34] Kleine Schritte oder größerer Rahmen

[08:25] Testprozessverbesserung nebenbei

[09:21] Testprozessverbesserung im Rahmen der Verbesserung des SDLC

[10:36] Bedeutung von Referenzmodellen für die praktische Umsetzung

[12:23] Gewünschte Eigenschaften von Referenzmodellen für optimalen Einsatz

[13:32] Erfahrungen in der Praxis mit der Anwendung von Referenzmodellen

[15:15] Testprozessverbesserungen ohne Einsatz eines Referenzmodells?

[16:13] Einstieg in ein Testprozessverbesserungsprojekt

[18:14] Wichtige Erfolgsfaktoren für die Umsetzung

[20:03] Kundenmotive

[23:15] Die größten Hindernisse bei der praktischen Umsetzung

[25:12] Einfluss des Kontextes

[27:11] Faktoren bei der Aufwandsschätzung

[28:58] Erfolgsmessung von Verbesserungsmaßnahmen

[31:00] Erfahrungen mit Metriken

[32:46] Managementsupport

[34:58] Testprozessverbesserungsvorschläge von unten

[36:30] Unternehmensinterne Testprozessverbesserung

[37:43] Einsatz eines externen Dienstleisters

[39:50] Beteiligung eines erfahrenen Assessors

[41:41] Bewertung des Reifegrads eines Testprozesses im Team

[43:39] Erfahrung mit dem Scheitern eines Testprozessverbesserungsprojekts

[46:38] Vorteile von TMMi im praktischen Einsatz

[49:18] Kontinuierlicher Einsatz von TMMi

[50:57] Zusammenhang TMMi mit CMMI

[53:29] Künftige Änderungen an TMMi wegen CMMI 2.0

[55:57] Testprozessverbesserung lernen ?

[56:51] Ausbildung von Projektbeteiligten

[58:54] Separate Schulung eines Referenzmodells

[59:58] Praktischer Nutzen bringt einer Zertifizierung zum TMMi Professional

[61:27] Vorteile eines Trainings für einen Assessor

[63:10] Markt für Testprozessverbesserungen in Deutschland ?

[66:07] Änderung am Thema Testprozessverbesserung durch Agilität und DevOps

[68:26] Dienstleistungsangebot

[69:48] Kontaktaufnahme

 

Matthias Raskings Hintergrund

Matthias Rasking kommt aus Frankfurt und ist seit über zwei Jahrzehnten in der IT-Branche tätig. Ursprünglich hat er Chemieingenieurwesen studiert, fand aber Ende der 90er Jahre seinen Weg in die IT-Welt. Seine erste Rolle war ein manueller Tester, eine Erfahrung, die ihm half, sowohl technische als auch fachliche Fähigkeiten zu entwickeln. Später spezialisierte er sich auf Performance-Tests und Security-Tests. Sein Interesse an Prozessverbesserungen wurde geweckt, als er von dem Testing Maturity Model (TMMI) hörte.

 

Der Weg zur Testprozessverbesserung

Matthias führt aus, dass er bei Accenture von einer internen Rolle als Quality-Improvement-Liaison hörte und sich daraufhin vertiefend mit dem Thema befasste. Er erkannte schnell die Bedeutung systematischer Verbesserungen für langfristige Erfolge im Testing. Heute liegt sein Fokus auf Testprozessverbesserung, Assessments und Analysen für Kunden sowie der Umsetzung dieser Strategien.

 

Die Bedeutung von Referenzmodellen

Matthias betont die Wichtigkeit von Referenzmodellen wie TMMI. Sie bieten eine Struktur und helfen dabei, Fehler zu verhindern anstatt sie nur zu finden. Diese Modelle sind besonders wertvoll, weil sie Expertinnenwissen bündeln und praxisnahe Beispiele liefern. Eine erfolgreiche Anwendung setzt jedoch voraus, dass das Modell auf den spezifischen Kontext des Unternehmens angepasst wird.

 

Erfolgsfaktoren für Testprozessverbesserungen

Eine erfolgreiche Testprozessverbesserung hängt stark von der Einbindung aller Beteiligten ab: Tester, Entwickler, Projektmanager usw. Es ist wichtig, dass alle verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und wie sie davon profitieren können. Ebenso entscheidend sind messbare Verbesserungen in den täglichen Abläufen sowie das Management-Support.

 

Herausforderungen und Hindernisse

Wie bei jedem Veränderungsprojekt gibt es auch bei Testprozessverbesserungen Herausforderungen. Diese reichen von politischem Widerstand innerhalb des Unternehmens bis hin zu einem Mangel an Budget oder Unterstützung. Dennoch kann eine gründliche Analyse bestehender Prozesse helfen, spezifische Hindernisse zu identifizieren und gezielt anzugehen.

Veröffentlicht am 08.Februar 2024

Aktualisiert am 25.Juni 2024

Markus Thaler

Senior Testmanager, Testarchitekt

Markus Thaler war 22 Jahre in der Commerzbank tätig, wo er sich mehr als 10Jahre um Teststandards, Testwerkzeuge und Testautomatisierung in einer zentralen Funktiongekümmert hat, bevor er nach einer Zwischenstation im Testinfrastrukturmanagement achtJahre als Testmanager in der Risikofunktion der Commerzbank gewirkt hat. Vor derCommerzbank konnte er Testerfahrungen bei Lufthansa, Siemens, Nestle und der DZ-Bankgewinnen. Aktuell ist er als Senior Testmanager und Testarchitekt bei Qytera tätig.

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