Agile Softwareentwicklung ist heute ein sehr wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Behavior Driven Development (BDD) nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Es hilft, zunächst die Spezifikation von Anforderungen via einer Anforderungsanalyse zu definieren und zu testen, indem man sich auf das Verhalten der Anwendung bzw. der Software konzentriert.
Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass sehnlichst erwartete Features in Ihrem Softwareprodukt fehlerhaft oder ganz anders implementiert wurden, als Sie sich das als Auftraggeber vorgestellt haben? Vielleicht haben Sie sich mit den Ursachen beschäftigt und suchen jetzt nach Wegen, um die Anforderungen in künftigen Projekten von Anfang an eindeutig und glasklar festzulegen sowie die Umsetzung und Abnahme der Anforderungen systematisch sicherzustellen.
Behavior Driven Testing ist in einer solchen Situation eine hervorragende Vorgehensweise.
Inhaltsverzeichnis:
- Was bedeutet Behavior Driven Development (BDD)?
- Wichtige Punkte
- Was hat BDD mit Testen zu tun?
- Die drei Amigos in BDD: Business, Development, QA
- Wie sieht Behavior Driven Testing in der Praxis aus?
- BDD-Phasen: Discovery, Formulation, Automation
- Exkurs: Cucumber in der Praxis
- Was sind die Vor- und Nachteile von Behavior Driven Testing?
- BDD vs TDD vs ATDD: Der Vergleich
- BDD-Frameworks und Tools im Überblick
- Fazit: Die Zukunft der Softwareentwicklung mit BDD
- Häufige Fragen zu Behavior Driven Development
Was bedeutet Behavior Driven Development (BDD)?
Behavior Driven Development (BDD) ist im Wesentlichen eine Strategie in der Softwareentwicklung, die sicherstellt, dass das Endprodukt den Erwartungen der Benutzer gerecht wird.
Zur Umsetzung der Strategie werden oft Szenarien verwendet, die in einfacher Sprache beschreiben, wie die Software in bestimmten Situationen funktionieren soll. Szenarien werden auch als Anwendungsfälle oder “User Stories” bezeichnet. Diese Szenarien dienen als Basis für Tests, um sicherzustellen, dass die Software so funktioniert, wie sie soll.
Das Ziel von BDD ist es, Missverständnisse zwischen denjenigen, die die Software bauen, und denjenigen, die sie prüfen oder verwenden, zu minimieren.
Wichtige Punkte
- Die agile Softwareentwicklung mit BDD fördert die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, Testern, Stakeholdern und Teammitgliedern im Allgemeinen.
- BDD ermöglicht eine bessere Umsetzung von Anforderungen und Erwartungen der Stakeholder.
- Die Verwendung von BDD reduziert die Fehlerquote und verbessert die Gesamtleistung der Software.
- BDD ist ein wichtiger Teil der modernen Softwareentwicklung.
- Die agile Softwareentwicklung mit BDD ermöglicht eine schnellere und flexiblere Entwicklung von Software.
Was hat BDD mit Testen zu tun?
In der agilen Softwareentwicklung hat sich die Bedeutung des BDD-Ansatzes in den letzten Jahren gewandelt. Ursprünglich als Mittel zur besseren Verständigung zwischen Fachbereich und Entwicklern gedacht, hat es sich als Werkzeug für alle Projektteilnehmer etabliert.
Dafür sorgt nicht zuletzt die ubiquitäre Sprache, eine einheitliche Fachsprache, die in der Softwareentwicklung verwendet wird, um alle Aktivitäten der Projektteilnehmer mit einzubinden. Dies hat den Vorteil, dass die Kommunikation zwischen Projektteilnehmern aus verschiedenen Fachbereichen, dazu zählen Softwareentwickler, Softwaretester und Stakeholder, verbessert und die jeweiligen Aufgaben und Verantwortungen definiert werden.
Der Software-Lifecycle zwingt in der Entwicklung eine kontinuierliche Qualitätssicherung zu betreiben. Hierfür müssen zu den Anforderungen die Gesichtspunkte der Softwaretests einfließen. Hierzu ermöglicht die BDD-Syntax, mit der Definition der Ein- und Ausgangsbedingungen, hervorragend Testfälle abzuleiten. Im Prozess ermöglicht es dies, die Testfälle vor der Entwicklung entstehen zu lassen, analog zum Test-Driven-Development (TDD). Die Softwareentwicklung gilt dann als erfolgreich, wenn diese funktionsfähig ist und den Anforderungen entspricht.
Der Gedanke hinter Behavior Driven Testing ist also das Testen des Verhaltens einer Software im Vordergrund (Blackbox-Testing). Es beschäftigt sich damit “was” die Software leistet und nicht “wie” sie es leistet.
Die drei Amigos in BDD: Business, Development, QA
Behavior Driven Development funktioniert nicht im Vakuum. Den größten Hebel bekommst du, wenn drei Rollen an einem Tisch sitzen: der Business Analyst oder Product Owner mit der fachlichen Sicht, der Entwickler mit dem technischen Blick und der Qualitätsmanager mit dem Testfokus. Diese Konstellation hat sich als „Three Amigos" etabliert: eine 30-Minuten-Session pro User Story, in der alle drei Sichten zusammenkommen.
Was passiert in einer Three-Amigos-Session? Der Business Analyst beschreibt das gewünschte Verhalten in fachlicher Sprache. Der Entwickler hinterfragt die technische Machbarkeit und schlägt Lösungswege vor. Der Tester denkt von Anfang an in Akzeptanzkriterien und Edge Cases. Das Ergebnis ist ein gemeinsam getragenes Szenario in Given-When-Then-Form, das gleichzeitig Anforderung, Spezifikation und Testfall ist.
Der Effekt ist messbar. Teams, die Three Amigos konsequent leben, reduzieren Rückfragen während der Implementierung um 40 bis 60 Prozent und decken Anforderungslücken auf, die sonst erst im Akzeptanztest sichtbar werden. Das spart nicht nur Zeit, es senkt auch die Spätkosten von Defekten, die im klassischen Wasserfall-Modell typischerweise das 10- bis 100-fache der Entwicklungskosten ausmachen.
Wie sieht Behavior Driven Testing in der Praxis aus?
In der Welt der IT gibt es einige Tools, die die Idee von Behavior Driven Testing verfolgen. Das bekannteste ist Cucumber, das sich der Gherkin-Syntax bedient. Wer die Schreibweise im Detail kennenlernen möchte, findet in unserem Gherkin-Syntax mit Given-When-Then-Beispielen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. In Gherkin ist ein Testfall Teil eines Features, das in Szenarios und Steps (Schritte) unterteilt ist. Ein Feature entspricht einem Anwendungsfall und beinhaltet mehrere Szenarios, die wiederum in Given-, When- und Then-Steps unterteilt sind:
- Given (Precondition): Beschreibt die Vorrausetzung vor dem Test.
- When (Aktion): Beschreibt die Interaktion des Testfalls mit dem Testobjekt, also die Testdurchführung.
- Then (Postcondition): Validiert das Ergebnis mit dem erwarteten Ergebnis.
Diese werden in so genannte Feature-Files zusammengefasst:
Feature: Der Administrator soll die Nutzerdaten vom neuen Benutzer eintragen und abspeichern können.
Szenario: Der Administrator gibt gültige Nutzdaten ein und speichert diese ab.
Given: Ich habe mich erfolgreich als Administrator mit dem dazugehörigen Passwort eingeloggt.
When: Ich trage die Nutzerdaten auf der Registrierungsseite ein und speichere diese ab.
Then: Sollte der neue Benutzer angelegt sein.
Ähnliche Formulierungen finden sich auch bei Tools, die Programmiersprachen wie Java, JavaScript, Python und Ruby akzeptieren.
Nun stellt sich die Frage, in welchem Bereich das Software Behavior Driven Testing am sinnvollsten genutzt werden sollte. Es macht wenig Sinn, beispielsweise Behavior Driven Testing in Komponententests anzuwenden, da die Implementierung einer einzelnen Komponente getestet wird, nicht das Verhalten des Systems selbst. Es kommen zwei Bereiche in Betracht:
- UI-Testing: Zum UI-Testing bietet sich Behavior Driven Testing gut an, da die Fachbereiche ihre Anforderungen meist auf Basis vom UI formulieren.
- API-Testing: Wird beispielweise das Backend eines Systems über HTTP-Anfragen getestet, so verleiht Behavior Driven Testing den Testfällen eine übersichtliche Struktur.
Für tiefere Einblicke empfehlen wir unsere Podcastfolge: Behaviour Driven Development - Szenarien, Einführung, Einsatz, Testautomatisierung
BDD-Phasen: Discovery, Formulation, Automation
BDD läuft in drei aufeinander aufbauenden Phasen ab. Wer einen sauberen Einstieg sucht, hält sich an diese Reihenfolge: erst verstehen, dann formulieren, dann automatisieren.
- Discovery (Entdeckung): Das Team untersucht in einer Three-Amigos-Session, was die User Story tatsächlich verlangt. Offene Fragen werden geklärt, Edge Cases benannt, Annahmen sichtbar gemacht. Output ist ein gemeinsames Verständnis der Anforderung, noch bevor eine Zeile Code geschrieben ist.
- Formulation (Formulierung): Das gemeinsame Verständnis wird in Gherkin-Szenarien festgehalten. Jedes Szenario folgt dem Given-When-Then-Muster und beschreibt einen konkreten Anwendungsfall in fachlicher Sprache. Diese Feature-Files dienen gleichzeitig als Akzeptanzkriterium, lebende Dokumentation und Spezifikation für die Entwicklung.
- Automation (Automatisierung): Die Szenarien werden mit einem BDD-Framework wie Cucumber, SpecFlow oder JBehave automatisiert. Jeder Step bekommt eine Implementierung in der gewählten Programmiersprache. Ab diesem Punkt laufen die Szenarien als ausführbare Tests in der CI-Pipeline und liefern bei jedem Build ein klares Pass-or-Fail.
Wenn du BDD in deinem Team einführst, lohnt sich der disziplinierte Durchlauf aller drei Phasen. Wer Discovery überspringt und direkt Szenarien schreibt, automatisiert oft Missverständnisse statt Anforderungen. Wer Formulation nur halbherzig macht, verliert die fachliche Klarheit, die BDD eigentlich liefern soll.
Exkurs: Cucumber in der Praxis
In dem sehr ausführlichen Podcast behandelt Pascal Moll verständlich die diversen Themenbereiche des BDD-Tools Cucumber, wie unter anderem Schlüsselwörter ermöglichen automatisierte Tests zu schreiben oder wie es beim Qualitätsmanagement bzw. Testmanagement genutzt werden kann: Eine schrittweise Einführung mit Java- und JavaScript-Beispielen findest du in unserem dedizierten Artikel zur BDD-Testautomatisierung mit Cucumber.
Was sind die Vorteile und Nachteile vom Behavior Driven Testing?
Vorteile von BDD:
- Die strukturierte und übersichtliche Testfallbeschreibung von Behavior Driven Testing sorgt für eine schnellere Qualitätsverbesserung der Software.
- Verbesserung der Kommunikation der Projektteilnehmer untereinander. Das mindert Rücksprachen, was zu Zeitersparnis führt.
- Eine Dokumentation in der ubiquitären Sprache sorgt für ein besseres gemeinsames Verständnis und mindert somit Produkt- /Projektrisiken.
Nachteile von BDD:
- Einarbeitung in eine neue Syntax, die eine Disziplin erfordert, die konsequent umzusetzen ist.
- Anfänglich kommt es zu höheren Aufwänden bei Anforderungsdefinitionen.
- Die Vorteile von Behavior Driven Testing kommen erst durch eine einheitliche Verwendung der natürlichen Sprache voll zur Geltung.
BDD vs TDD vs ATDD: Der Vergleich
BDD wird oft mit Test Driven Development (TDD) und Acceptance Test Driven Development (ATDD) verwechselt. Alle drei Ansätze sind testgetrieben, sie unterscheiden sich aber im Fokus, in der Sprache und in der Frage, wer die Tests schreibt.
| Aspekt | BDD | TDD | ATDD |
|---|---|---|---|
| Fokus | Verhalten aus Nutzersicht | Korrektheit einzelner Code-Einheiten | Akzeptanzkriterien aus Anforderungs-Sicht |
| Sprache | Fachliche, ubiquitäre Sprache (Gherkin) | Programmiersprache (z. B. JUnit, pytest) | Fachliche Sprache, oft tabellarisch (z. B. FitNesse) |
| Wer schreibt die Tests? | Business, Entwickler und QA gemeinsam | Entwickler allein | Business und QA, Entwickler implementiert |
| Beispiel-Tools | Cucumber, SpecFlow, JBehave, Behat | JUnit, NUnit, pytest, RSpec | FitNesse, Robot Framework, Concordion |
| Granularität | Feature-Ebene (UI, API) | Unit-Ebene (Methode, Klasse) | Feature-Ebene, anforderungsnah |
| Hauptnutzen | Brücke zwischen Fachlichkeit und Code | Refactoring-Sicherheit, sauberes Design | Klare Akzeptanz vor Entwicklungsbeginn |
In der Praxis schließen sich die drei Ansätze nicht aus, sie ergänzen sich. Ein modernes Testkonzept nutzt TDD für Unit-Tests im Code, BDD für Feature-Tests an der Schnittstelle Fachlichkeit-Technik und ATDD als Brücke vor der Sprint-Planung. Wenn du dich für einen Ansatz entscheiden musst, hängt die Wahl vom Engpass ab: Wer Probleme mit Anforderungs-Verständnis hat, beginnt mit BDD. Wer Probleme mit Code-Qualität hat, beginnt mit TDD.
BDD-Frameworks und Tools im Überblick
Bei der Einführung von Behavior Driven Development spielen Frameworks eine entscheidende Rolle. Sie übersetzen die in Gherkin geschriebenen Szenarien in ausführbare Tests und bilden damit die Brücke zwischen fachlicher Sprache und Code. Vier Frameworks dominieren den Markt: Cucumber, SpecFlow, JBehave und Behat.
Cucumber
Cucumber ist das bekannteste BDD-Framework und gilt als Referenz-Implementierung für Gherkin. Ursprünglich für Ruby entwickelt, gibt es heute Implementierungen für Java (Cucumber-JVM), JavaScript (Cucumber.js), Python (Behave) und viele weitere Sprachen. Cucumber liest Feature-Files, mappt sie auf Step Definitions und liefert Reports, die sich in CI-Pipelines wie Jenkins oder GitLab CI nahtlos integrieren lassen. Die große Community und die ausgereifte Dokumentation machen Cucumber zur sicheren Wahl für Teams, die BDD neu einführen.
SpecFlow
SpecFlow ist die offizielle Cucumber-Variante für die .NET-Welt. Wer mit C# arbeitet, profitiert von der engen Integration in Visual Studio: Feature-Files werden mit Syntax-Highlighting und Auto-Completion bearbeitet, Step Definitions lassen sich per Klick generieren. SpecFlow nutzt Gherkin im exakt gleichen Format wie Cucumber, sodass Szenarien zwischen .NET-Teams und Java-Teams austauschbar bleiben. Wenn dein Team .NET nutzt, ist SpecFlow der naheliegende Kandidat.
JBehave
JBehave ist das ältere Schwester-Framework von Cucumber im Java-Umfeld. Es hat einen etwas anderen Fokus: stärker auf Story-Files und weniger streng an Gherkin gebunden. JBehave bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, ist dadurch aber auch komplexer in der Einrichtung. Teams, die maximale Flexibilität in der Step-Definition-Struktur brauchen oder mit Legacy-Java-Stacks arbeiten, finden in JBehave einen erfahrenen Partner.
Behat
Behat ist die PHP-Implementierung der BDD-Idee, eng angelehnt an Cucumber und besonders im Symfony-Ökosystem verbreitet. Wer eine PHP-Webanwendung mit BDD absichern will, kombiniert Behat häufig mit Mink für Browser-Automatisierung. Behat ist die natürliche Wahl in Drupal- und Symfony-Projekten.
Auswahl-Hilfe
Die Wahl des Frameworks richtet sich primär nach dem bestehenden Tech-Stack: Java-Projekte greifen zu Cucumber-JVM, .NET zu SpecFlow, PHP zu Behat. JavaScript-Frontends nutzen Cucumber.js, oft kombiniert mit Playwright oder Cypress. Wer in einem polyglotten Umfeld arbeitet, hält die Feature-Files sprach-neutral und implementiert die Step Definitions pro Stack passend.
Fazit: Die Zukunft der Softwareentwicklung mit BDD
Die Erfahrung mit Behavior Driven Testing in Projekten zeigt, dass diese nie zu hundert Prozent angewendet wird. Aber es ist ein guter Ansatz, um Projekteilnehmer dazu zu bewegen, sich früh Gedanken über die Testfallbeschreibung der Software vor der eigentlichen Implementierung zu machen. Dies kann den Entwicklungsprozess einer Software beschleunigen, gleichzeitig aber werden Missverständnisse zwischen den Fachbereichen gemindert und somit die geforderte Funktionalität geliefert, die von den Stakeholdern gewünscht wird.
FAQ - Behavior Driven Development
Was ist Behavior Driven Development?
Verhaltensgesteuerte Entwicklung, abgekürzt BDD, ist ein Ansatz zur Softwareentwicklung. Dabei liegt der Fokus darauf, welche Erwartungen die Nutzer an eine Software haben. Anstelle lediglich Funktionen zu erstellen, beschreibt BDD, welches Verhalten das System aufweisen soll.
Wie unterscheidet sich BDD von Test Driven Development?
BDD und Test Driven Development (TDD) sind unterschiedlich. BDD legt den Fokus auf die Nutzererwartungen. TDD konzentriert sich auf die Erstellung von Testfällen. BDD nutzt die Gherkin-Sprache, um die Verhaltensweisen zu beschreiben.
Welche Grundprinzipien hat der BDD-Ansatz?
Die Grundprinzipien von BDD sind:
- Testautomatisierung: BDD fördert die Automatisierung von Tests, um schnelles Feedback zu bekommen.
- Kollaboration: BDD erfordert die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, Produktmanagern und Stakeholdern.
- Lesbarer Kontext: BDD nutzt die Gherkin-Sprache, um Verhaltensweisen einfach zu beschreiben.
Wie lässt sich BDD in den agilen Entwicklungsprozess integrieren?
BDD passt gut in agile Prozesse wie Scrum. Man definiert gemeinsam mit Stakeholdern die Verhaltensweisen. Diese werden in Feature-Dateien festgehalten. Im Sprint werden sie umgesetzt und automatisch getestet.
Wie funktioniert die Gherkin-Syntax in BDD?
Die Gherkin-Syntax ist einfach und leicht zu lesen. Sie besteht aus Schlüsselwörtern wie "Funktionalität" und "Szenario". Mit dieser Syntax kann man Verhaltensweisen klar definieren. Eine ausführliche Erklärung mit Code-Snippets findest du in unserem Beitrag Gherkin-Syntax im Detail mit Praxis-Beispielen.
Welche BDD-Frameworks und -Tools gibt es?
Beliebte BDD-Frameworks und -Tools sind:
- Cucumber: Ein Open-Source-Rahmenwerk, das Gherkin unterstützt.
- SpecFlow: Ein .NET-Framework, das Gherkin nutzt.
- JBehave: Ein Java-Framework, ähnlich wie Cucumber.
- Behat: Ein PHP-Framework, auf Symfony basierend.
Wie kann man BDD-Szenarien in der Praxis umsetzen?
Um BDD-Szenarien umzusetzen, folgt man diesen Schritten:
- Erstellung von Feature-Dateien in Gherkin.
- Schreiben von Step-Definitionen für die Szenarien.
- Verbindung der Step-Definitionen mit Testautomatisierungswerkzeugen.
- Überprüfung und Anpassung der Szenarien.